
Nach einer kurzen Etappe erreichten wir Sark. Mit viel Akrobatik machten wir erfolgreich an der Mooringboje fest und stärkten uns, bevor wir das „Baby Walross“, auch bekannt als schlapper Willy, aufpumpten. Eine abenteuerlustige Crew brach anschließend Richtung Land auf. Sie überwand die reißende Brandung und hievte gemeinsam das Boot einige Meter nach oben, um es auch bei Flut sicher zu haben. Der Rest genoss währenddessen die Stille an Bord.
Die Landcrew, ausgestattet mit Handfunkgerät, erklomm zunächst die steile Anhöhe und erkundete anschließend zu Fuß die Insel, während die W4-Crew die Landgänge mit dem Fernglas verfolgte. Besonders auffällig waren die vielen Traktoren, die meist unbefestigten Straßen und die fehlenden Laternen. Kein Wunder: Die Insel Sark gilt als die dunkelste Insel Europas, auf der Fahrzeuge – abgesehen von landwirtschaftlichen – nicht erlaubt sind.
Am Abend kehrten die Abenteurer halbwegs trocken zurück und berichteten von ihren Erlebnissen. Besonders eindrucksvoll: Thomsen wurde von einem Vogel aus dem Gebüsch attackiert – wobei unklar blieb, wer den größeren Schreck bekam, Thomsen oder der Fasan?
Am nächsten Tag ging es weiter Richtung Isle of Wight. Die Überfahrt war geprägt von einem fliegenden Bärchen, Schauern, einem fliegenden Thomsen, Fahrstuhlwellen, Apfelkuchen und einem spektakulären Sonnenuntergang. Spät abends liefen wir schließlich in den Hafen von Yarmouth ein. Bereits am Mittag des nächsten Tages segelten wir weiter: bei reichlich Wind auf dem Solent, mit Bojenfischen und einer jauchzenden Svea, die am Steuer kaum glücklicher hätte sein können.
Im Laufe des Tages griffen wir eine ASV-Tradition auf: Es gab Spaßgetränke und sehr englische Schnittchen. Als wäre das nicht genug, fand am Abend in Cowes auch noch unser Captain’s Dinner statt. Nach vorzüglichen Speisen begruben wir wegen des Regens unsere Pub-Pläne und widmeten uns stattdessen den Vorräten des Lustschapps an Bord.
Am folgenden Tag verkleinerte sich die Crew erneut: Vero fuhr zur Hochzeit ihrer Schwester. Der Rest machte nach einem kurzen Bummel und einem letzten Winken Kurs auf Portsmouth – wo unsere Reise schließlich ihr Ende fand.














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