
In Abstimmung mit dem RORC veröffentlichen wir folgendes Statement des RORC vom 19. Januar 2026 (übersetzt aus dem Englischen):
Antigua, 19. Januar 2026: Am Montag, den 19. Januar 2026 wurde das Race Committee des Royal Ocean Racing Club (RORC) über einen schwerwiegenden Vorfall an Bord der Nissen 56 Yacht „Walross 4“ informiert, die am RORC Transatlantic Race teilnimmt.
Die Yacht des ASV (Berlin, Deutschland) befand sich ca. 1500 sm von der Küste entfernt auf dem Atlantik, auf dem Weg von Lanzarote nach Antigua, als die Veranstalter des Transatlantic Race darüber benachrichtigt wurden, dass ein Crewmitglied infolge eines Unfalls an Bord nicht bei Bewusstsein ist.
Der Direktor des RORC Transatlantic Race stand umgehend mit allen relevanten Stellen in Kontakt. Das Maritime Rescue Coordination Centre (MRCC) Delgada, hauptzuständig für Seenotrettung in der Region Azoren, übernahm die Koordination des Falls. Ein in der Nähe befindlicher Frachter wurde umgeleitet und übernahm das verletzte Crewmitglied von „Walross 4“.
Der Frachter steuert nun die Kapverdischen Inseln an. Wenn die Bedingungen und die Entfernung es erlauben, wird ein Helikopter das verletzte Crewmitglied auf die Azoren bringen, wo die weitere medizinische Versorgung stattfindet.
Die Angehörigen des verletzten Crewmitglieds wurden informiert und RORC steht weiterhin in direktem Kontakt mit „Walross 4“. Der RORC steht in engem Kontakt mit dem ASV Berlin in Deutschland und überwacht die Situation sorgfältig.
„Walross 4“ ist eine von 21 Yachten, die am 12. RORC Transatlantic Race teilnehmen. Alle teilnehmenden Yachten sind verpflichtet, die World Sailing Offshore Special Regulations 2025, Category 1, sowie die Vorschriften des RORC und die Wettfahrtregeln des Segelsports zu erfüllen.
Race website: https://rorctransatlantic.rorc.org/
Die Schiffsführung von „Walross 4“ handelte gemäß Notfallprotokoll, setzte einen Notruf ab und informierte das MRCC.
Ein Notarzt stand im engen telefonischen Austausch mit der Crew und beriet bei der medizinischen Erstversorgung. Der Rest der Crew ist körperlich unversehrt und hat die jeweiligen Angehörigen informiert.
Den Kontakt mit „Walross 4“ und der Crew hält der ASV. Unterstützung aller denkbaren Externen ist verfügbar und wird eingesetzt. Das umfasst auch die psychosoziale Betreuung der Crew.
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