Geschrieben von am 14. November 2025

Erste Meldung von Reise 11. Übernommen an der Ostseite von Madeira ließ uns das Wetter nicht viel mehr übrig, als am Sonntag noch auszulaufen. Zuvor eine Nacht in Funchal mit preiswertem Bier auf dem Hotelvorplatz, Stadtspaziergang und anschließendem Restaurantbesuch. Wir probierten den schwarzen Stockfisch mit Banane, typisch für die Insel, lokal wird die Banane allerdings meist abbestellt.

Tags drauf kurz zum Schiff, Hälfte der Crew macht Übergabe, andere Hälfte fährt zum Bunkern. Einkaufszettel umfasst sieben Seiten, in thematisch passender Excel-Tabelle geschrieben, wie man es vom Herbergsvater kennt.

Und dann dieses Tief...

Aus Sicht des Chronisten liegt es sechs Tage später immer noch über uns. Bedeutet für die Region ungewöhnlich stabile Winde aus Westen. Bevor dies eintritt, machen wir uns Hals über Kopf auf den Weg. Madeira hat es nicht gut genug mit uns gemeint, sodass wir in zwei Tagen bis nach Teneriffa fahren. Mit Wind von Achtern geht es unter Spi direkt in die ersten zwei Wachen, geborgen wird kurz vor Wachwechsel, weil es zu bewölkt ist und der Mond sich erst in zweiter Nachthälfte blicken lässt. Gegen Tag wechseln wir auf den Code, der bis in den Hafen stehen bleiben soll. Eigentlich auf eine der westlicheren Inseln angedacht, suchen wir nach einem Platz auf Teneriffa. Zuvor lehnt uns jede Marina aufgrund von “Platzproblemen” ab. Letzte Möglichkeit, um uns vor anstehenden stärkeren Winden aus Süden und Westen zu schützen, ist eine sehr gut geschützte Bucht neben dem Hafen Garachico, der uns abgelehnt hat. Zwei Stunden auf und ab fahren vor der Buchteinfahrt, bis die Sonne aufgeht, nur um dann mit genug Mut und ein wenig Dreistigkeit dennoch reinzufahren: wir bekommen doch einen Platz, und oh Wunder, es wäre Platz für drei weitere Schiffe dieser Größe gewesen.

So kommen wir zu unserem ersten Hafentagen. Wie üblich begehen wir den Ort fußläufig und bleiben doch an der erst besten Kneipe hängen. Den Abend beenden wir mit Resten von auf See und reichlich Bier und Wein.

Am Tag drauf wettern wir den starken Wind aus Südwest im Hafen ab. Auch hier gilt es, den Ort und Umgebung ausgiebig zu begutachten. Abends gibt es Lasagne und Bordfest, tags drauf räumen wir auf, kaufen ein, machen sauber und gehen beim Spanier essen.

Heute geht es um Teneriffa herum. Ursprüngliches Ziel sollte die Südseite sein, aber auch hier nur Absagen. Eigentlicher Hoffnungsträger war der Hafen in San Miguel (leider keine Brauereitour). Stattdessen müssen wir erneut in keine Bucht, sondern erhalten spontan gute Nachrichten aus La Gomera. Doch noch eine westlichere Insel anschauen. Kurs also von Süd Ost auf Südwest drehen, bis der Wind ausgeht und der Rest mit Rattel in den Hafen gefahren wird. Jetzt heißt es noch schnell schwimmen gehen, bevor die Sonne untergeht. Zu DJ Skusi trinken wir Sundowner, und zu essen gibt es Tapas. Life is beautiful. Next news coming soon.

Im Namen der Crew

Thole

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