Geschrieben von am 9. November 2025

Madeira mit einer reinen Mädels Crew unsicher machen – geht das? Na klaro geht das! Mit einer Crew aus sieben Mädels verbrachten wir eine sehr wechselhafte Woche auf Madeira. Unsere Crew war besonders, denn nicht nur das Alter hatte eine Spanne von ca. 40 Jahren Unterschied zwischen einigen Crew-Mitgliedern, sondern wir kamen auch aus ganz unterschiedlichen Ecken von Deutschland und anderen ASVs angereist, um die Woche zusammen zu verbringen.

Durch eine defekte Lichtmaschine waren wir etwas in unseren Möglichkeiten eingeschränkt, doch es gab einige Orte, die wir sowohl vom Wasser aus auch von Land anschauten. Am ersten Tag nahmen wir uns die Zeit, fuhren vom Hafen aus bis zur südlichsten Spitze von Madeira und bestaunten das Land von Wasser aus. Auch die Ilhas Desertes wurden mit einem Tagesausflug erreicht. Leider konnten wir auf Grund des Südwindes dort nicht an Land gehen, doch die raue und unbelebte Natur war atemberaubend.

Am Dienstag war viel Wind angesagt, also legten wir einen langsamen Morgen mit einem schönen entspannten Frühstück ein. Während einige ihre Bücher auspackten, erwanderten andere die Südspitze der Insel zu Fuß. Im Anschluss machten wir einen Gruppenausflug ins nächste Städtchen: Machico im Osten Madeiras ist ein kleines Fischerdörfchen, wo die Souvenirauswahl groß ist. Zum Glück gab es am Mittwoch wieder Segelwind, und wir konnten nach Funchal segeln. Dieser Segeltag war ein sehr spannender Tag, denn nicht nur die Fallwinde waren eine Herausforderung, sondern auch die Unstetigkeit der Winde. Bei Manövern eine 180 Grad-Drehung zu machen, war eine völlig neue Erfahrung. 😊

Angekommen in Funchal entdeckten wir die Stadt, suchten ein schönes Lokal zum Essen, kauften Souvenirs, hörten Musik und machten ein kitschiges Gruppenbild. Der Rückweg am Donnerstag war ein sehr flautiges Ereignis und trotzdem einer der schönsten Segeltage, wo alle melancholisch wurden.

Am Freitag schlossen wir die Woche ab mit einem Landausflug über den Wolken von Madeira. Berge, Sonne, Wald, Levadas und Obst für Zuhause waren vor dem Putzen angesagt.

Madeira hat uns viele schöne Momente beschert. Trotzdem muss hier erwähnt werden, während einige aus zwei stabilen Füßen einen stabilen Fuß gemacht oder das Groß verheddert haben, dass unser Smut uns in der Küche verzauberte. Mit ihren 13 Jahren geht Marlene wohl als jüngster, aber auch als einer der besten Smuts einer Seereise in die ASV-Geschichte ein.

In diesem Sinne wünschen wir dem WALROSS immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel und allen folgenden Crews eine coole Atlantik Fahrt. Schöne Mädels-Seereise ex!

Lotti Grasteit (ASV in Kiel) und Marlene Foellbach (13 Jahre, bester Smut ever)

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