Posted by on 31. August 2025

Am Samstag startete die Reise mit einer Buddha Bowl im Nord-Ostsee-Kanal. Am Sonntag legte die Steuerbordwache früh im Schlafanzug ab und versüßte sich den Morgen mit Tuc und "Gorgonzola á la Petschke". Im Laufe des Tages kam auf der Elbe wieder einmal die Erkenntnis auf: Motoren ist zum Kotzen. Seglerherz und Dieselpumpe – das passt nicht zusammen.

Angekommen auf Helgoland hieß es dann: Anlegegetränk, an Land und hinauf auf den Felsen. Der Aufstieg wurde mit einem grandiosen Sonnenuntergang belohnt – plus Cidre und Snacks mit Meerblick.

Am Montag bunkerten wir zum letzten Mal Getränkevorräte, verstauten alles seefest, und um 18 Uhr hieß es dann endlich: Segel setzen. In der ersten Nacht der langen Etappe vertrieb sich die Steuerbordwache die Zeit mit griechischer Mythologie, und Riccardo hüpfte beim Anblick der ersten Windräder vor Begeisterung hinter dem Steuer. Thomsen war damit beschäftigt, ihn davon abzuhalten, noch näher heranzufahren.

Die Backbordwache hatte drei Wachen lang kein einziges Manöver – während die Steuerbordler durch ständige Manöver die Backbordwache vom Schlaf abhielten. Zum Ausgleich gab’s zum Schluss eine Revanche mit reichlich Halsen. Gerefft wurde in der Backbordwache nicht, was laut ihr an den Eierstöcken aus Stahl lag. Zwischendurch klärte ein Kreuzworträtsel eine große Frage: Worin mündet eigentlich der Rhein? Antwort: In die Nordsee. Die Backbordwache schwor Stein und Bein, sie habe es immer schon gewusst.

In den Nächten sorgen biolumineszierende Algen im Kielwasser, den Wellen und der Toilette für Begeisterung. Ansonsten war die Etappe von einer nicht stillbaren Snacklust geprägt. Die Steuerbordwache vertiefte sich weiter in Pistazienmythen – wobei mysteriöserweise die zweite Dose spurlos verschwand. Erste Bordlegende wurden geboren. Ein besonderes Highlight war die Begegnung mit der Gorch Fock, die die Vorfreude auf ein baldiges gemeinsames Segeln steigen ließ. Kurz vor Oostende kam es zu einer kuriosen Begegnung: Konrad rauschte an einer Robbe vorbei. Die fühlte sich von dem „Raser“ sichtlich gestört und guckte empört aus dem Wasser.

Am Donnerstag folgte der Landgang nach Brügge. Waffeln aus Liège verschwanden ebenso schnell wie Schokolade und Pralinen – der Pralinenladen machte dank uns vermutlich ein kleines Vermögen. Abends zurück an Bord gab es fantastisches Grillgemüse. Mit neuer gesammelter Kraft machen wir uns nun auf nach Boulogne-Sur-Mer.

Liebe Grüße von der Ex-Frauenseereise-Crew!

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