Geschrieben von am 7. Juli 2024

Liebe Grüße vom Polarkreis!
 
Die letzte Nacht haben wir in einer wunderbaren Ankerbucht verbracht. Die Nacht war kurz (nur 3h) und praktisch taghell. Die Folge war ein stundenlanger Sun-Downer im Cockpit mit Geschichten von alten "Walross 4"-Reisen.
 
Am nächsten Morgen bringt uns ein schnelles Anker-auf-Manöver die Ankerkette zurück an Deck. Wir hatten alle 40m ausgebracht (zzgl. jede Menge Trosse...!) - wegen der norwegischen Wassertiefe von 23m.
 
Bei strahlendem Sonnenschein und Flaute geht es jetzt ohne Frühstück los. Den ersten Kaffee des Tages gibt’s im Cockpit und es geht weiter durch das Innenfahrwasser in Richtung Norden.
 
 
Der Weg zum „Polarsirkelen“ führt zuerst durch eine hochgebirgsartige Fjordlandschaft, wo der Wind gleichzeitig aus Ost und Nord wehen kann - immer entlang der hohen Felswände.
 
An der nächsten Ecke liegt dann auf einer kleinen Insel das Polarkreis Monument - fast zwei Meilen südlich der eigentlichen Linie! Eine schöne Photo-Op für alle Hurtigruten Schiffe, deren Weg dort vorbeiführt. Als akribische Navigatoren lassen wir uns von dem Monument nur wenig beeindrucken.
 
Eine Stunde später ist es dann soweit: Das GPS zeigt exakt den tagesaktuell ermittelten Wert für die nördliche Breite des Polarkreises und schon wenig später erscheint Neptunia, die mit der Polartaufe beauftragte Unterseeische, an Deck. Die Kandidaten werden äußerlich mit nordpolarem Seewasser und innerlich mit größeren Mengen Linie Aquavit gereinigt. Danach wird das Polarmeer mit feierlichem Gesang begrüßt.
 
Noch am selben Abend geht es weiter in den Hollandse Fjord, an dessen Ende wir den vielversprechenden Swartisen Gletscher besuchen wollen.
 
 
Unser nächstes Ziel ist der Svartisen Gletscher. Er liegt am Ende des Hollandsfjordes und ist über den Steg des nahen Fähranlegers Engen Brygge gut erreichbar. Nach einigem hin und her mit dem Fährmann können wir an seinem Platz liegen und haben besten Blick auf den strahlend blauen Gletscher.
 
Am nächsten Tag geht es direkt los zum Gletscher, der nur etwas über 5 km entfernt liegt. Das Eis zeigt sich in spektakulären Formen und Farben - und bietet auch genug herabgefallenes Eis für uns Selbstversorger...

Der Rückweg bietet ein herrliches Panorama mit Gletschersee, Fjord und Walross in der Ferne.

Und mit Gletschereis und -blick gibt es dann den besten Gin Tonic der Reise.

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