Startseite

Newsletteranmeldung

Hier zum Newsletter anmelden, um stets über Neuigkeiten informiert zu sein.

Interner Bereich

Bitte geben Sie Ihre Zugangsdaten ein.

Hilfe zum Login  Kennwort vergessen?

Dyna-Umbau

Letzte Aktualisierung der Berichterstattung: 29.07.2017

Lies hier den letzten Beitrag.

Ein neuer Daysailer für den Verein

Das ehemalige Forschungsschiff DYNA der TU Berlin war für die Erforschung der beim Segeln auf das Rigg wirkenden Kräfte konzipiert (Segeldynamometer). Nach Abschluss der Forschungsarbeiten fand das Schiff den Weg schließlich in den ASV. Der Schiffsrumpf wurde fast vollständig von einem Aluminiumträger, in dem die Messinstrumente befestigt waren, ausgefüllt. Das Deck war ein Provisorium aus Spanplatten.

Erste Überlegungen das Schiff umzubauen kamen auf, als sich infolge diverser Segeltörns und Regatten schnell abzeichnete, dass die DYNA für Regatten zu schwer und ihre Bedienung allgemein zu unhandlich und unpraktikabel war. Im Sommer  2012 wurde klar, dass die DYNA in ihrem damaligen Zustand keine Zukunft im Verein haben würde. Der allgemein schlechte Zustand und das sehr unpraktische Deckslayout des Schiffes führten dazu, dass die DYNA in der Segelsaison 2012 nur auf einige wenige Fahrten kam. Hier musste eine Entscheidung getroffen werden. Sollten wir das Schiff verschrotten oder den Umbau wagen? Den Anfang machte Christian durch die Erstellung diverser Ideenstudien bezüglich der Grundausrichtung einer „neuen“ DYNA. Das Ergebnis kann wie folgt formuliert werden. Aus der DYNA soll ein schnittiger Daysailer mit großem Cockpit, vornehmlich für die Besegelung des heimischen Segelrevieres werden. Dazu muss die DYNA ein neues Deck bekommen.


Ursprünglich wurde angestrebt, die DYNA am Ende der Segelsaison 2013 in einen schwimmfähigen Zustand zu versetzen. Zu groß und aufwendig waren jedoch die zu leistenden handwerklichen Arbeiten. Der Aluträger und das alte Deck waren zu widerspenstig, die Grundsubstanz in einem zu schlechten Zustand, die abzuschleifende Spachtelmasse einfach zu viel und die Fertigstellung der relativ komplizierten Deckspläne auf Produktionsniveau enorm zeitaufwendig. Hier begann das Projekt ins „schleudern“ zu geraten. Der Zeitplan konnte leider nicht eingehalten werden, die Zeit einiger engagierter Vereinsmitglieder schwand und auch die Motivation sank. Infolgedessen verbrachte das Schiff eine längere Zeit im ASV-Schuppen, in der die Schleifarbeiten im Schiffsrumpf mühsam vorangingen. Nachdem das Deck und der Alurahmen entfernt wurden, konnte mit der Aufarbeitung der inneren Strukturen (Spanten und Stringer) begonnen werden. Die innere Struktur des Schiffes musste grundlegend überarbeitet werden. Delaminierungen und faule Holzbauteile wurden in großem Umfang entfernt und ausgebessert. Diese Arbeiten zogen sich bis zum Sommer 2015 hin.


Nun bekam das Projekt mit dem Zusammenkleben der vorgefertigten Decksteile neuen Schwung. Ab jetzt wird wieder aufgebaut! Der Bau des Decks ist eine spannende Sache, die wir in der kommenden Zeit an dieser Stelle dokumentieren wollen. Zu bedenken ist, dass alle Arbeiten von engagierten Vereinsmitgliedern durchgeführt werden, die nach bestem Wissen vorgehen, jedoch alle zum ersten Mal an einem solchen Projekt arbeiten.

29.07.2017

Step by Step

Es geht voran – langsam aber stetig. Das Loch im Rumpf für die Kielwaage ist zu und das Hauptschott ist montiert. Das aus Balsa-Sandwich bestehende Schott ist Teil des Baupaketes und wurde mit angedicktem Epoxidharz eingesetzt und mittels Winkellaminat befestigt. Im Schott sind bereits die Verstärkungen für die Wanten eingearbeitet. Als nächste Arbeiten stehen weitere Laminatarbeiten im Bereich der stählernen Bodenwrangen an und die Ergänzung und Fertigstellung der Innenaussteifungen.

Das Hauptschot

04.07.2017

Die Dyna-Saison hat begonnen!

Dyna – was war das nochmal? Bei der Dyna handelt es sich natürlich, wie sollte es bei einem Segler-Verein anders sein, um ein Schiff. Das ehemalige Forschungsschiff der TU Berlin ist seit einigen Jahren, nachdem es seiner Funktion als Segeldynamometer zur Messung der beim Segeln entstehenden Kräfte ausgedient hatte, im Besitz des ASVs. Leider konnte sich der ASV nicht lange am Segeln auf diesem Schiff erfreuen, denn das Deck war nur ein Provisorium und schnell marode. Mit einiger Anstrengung sind wir beim Austausch des Deckes schon weit vorangekommen – es liegt jedoch ein fast ebenso großes Stück Weg vor uns.

Einige Schwierigkeiten und Widerstände hat das Projekt Dyna-Umbau schon überwunden. Dieses Jahr im Februar hat sich der Verein endgültig entschlossen, das Projekt mit vereinten Kräften zu stämmen. Mittlerweile ist es Juli und aus vergangenen Jahren wissen wir, dass die Dyna-Saison in der zweiten Jahreshälfte beginnt. Vorher bleibt kaum Zeit, denn der Bootspark will gepflegt und Feste wollen gefeiert werden. Nun in der Sommerpause finden wir die Ruhe an der Dyna zu arbeiten.

Vergangenen Freitag war der Startschuss für 2017. Einige Neulinge sind an Bord des Projektes gestiegen und so wollen wir mit einer Einführung ins Laminieren beginnen. Dazu holten wir das halbfertige neue Deck unterm Schuppendach hervor. Die Kante der späteren Sitzfläche im Cockpit bietet den perfekten Übungsraum. Ein halbes Jahr ist es her, dass wir einen Blick auf das Cockpit werfen konnten. So stellten wir erst einmal fest, dass die besagte Kante noch geschliffen und verspachtelt werden muss, bevor es ans Laminieren gehen kann. Das Vorbereiten der Kante erledigt, bearbeiteten wir noch die Kielaufhängung mit den Schleifgeräten und verschoben die Einführung ins Laminieren auf kommenden Samstag.

Das neue Deck wird hervorgeholt.
Für das Laminieren...
...führen wir einige Vorbereitungen durch.
Zu zweit geht's schneller.

01.02.2017

Es kann weiter gehen!

Nach einer langen und fruchtbaren Diskussion wurde am letzten Samstag auf der Jahreshauptversammlung endgültig einer Projektfortführung zugestimmt. In diesem Jahr haben wir uns vorgenommen den Rumpf mit allen strukturellen Einbauten fertig zu stellen. Ein gutes Stück Arbeit liegt vor uns. Jetzt warten wir nur noch auf die richtigen Temperaturen und das Laminieren kann beginnen.

05.10.2016

Ein letztes Mal Dynieren?

Der Cockpitboden hängt zur Winterruhe unter dem Schuppendach und die Stimmung hängt eher im Keller.

 

Wer die letzten zwei Berichte aufmerksam gelesen hat, der merkt, dass die Stimmung um das Dyna-Projekt in den letzten Wochen gesunken ist. Die Gründe dafür sind unterschiedlichster Art. Auf der Hand liegt, dass solch ein Projekt natürlich sehr mühselig ist und viel Zeit in Anspruch nimmt. Im Vergleich zum vorigen Jahr hatten die Arbeiten jedoch angefangen Spaß zu machen, weil die eigenen Arbeitsergebnisse in ihrer Qualität gesteigert werden konnten, neue Techniken erlernt wurden und vor allem in der Gruppe gearbeitet wurde. Die Arbeit in der Gruppe mit anschließendem Abendessen und Beisammensitzen hat das Projektteam zusammen geschweißt und brachte immer wieder aufs Neue Motivation. Woher nun der Stimmungswechsel?

Zum einen ist die Finanzierung des Projektes nicht mehr gegeben. Zum anderen ist, auch aus diesem Grund, die Stimmung gegenüber dem Projekt innerhalb des Vereins sehr gespalten. Es dauert zu lange und die veranschlagten Kosten sind jetzt schon überschritten.

Wie ist nun der aktuelle Arbeitsstand des Projektes und was würde uns noch bevor stehen? Der Cockpitboden ist im Prinzip fertig. Es fehlen kleinere Laminierarbeiten, um die Kante auf der Oberseite des Cockpits zu ummanteln. Die Arbeitszeit dafür sollte sich auf zwei Tage belaufen. Im Schiff sind die Laminierarbeiten bis zur Hälfte des Rumpfes abgeschlossen. Es fehlen die Kielaufhängung und das finale Einkleben des Hauptschots. Im Anschluss an diese Baustellen würde der Cockpitboden mit dem Rumpf verklebt werden. Dies würde einige Zeit in Anspruch nehmen, da keiner von uns Erfahrungen auf diesem Gebiet hat und viel Denk- und Planungsarbeit zuvor geleistet werden müsste. Können wir dann endlich wieder von einem Schiff mit Rumpf und Deck und Kiel reden, würden die Arbeiten des Deckshauses und der Decksaufbauten wie Winschen etc. sowie dem Rigg anstehen. Viel Arbeit also und leider zu wenige helfende Hände.

In den nächsten Wochen wird vereinsintern über das Projekt entschieden werden. Wir werden berichten wie es weiter geht und ob….

 

Laminierarbeiten im Rumpf
Beisammensein nach getaner Arbeit

03.09.2016

Ein herrlicher Tag bei Wind und Sonnenschein am See

Wie verabredet trafen wir uns heute Punkt halb zehn im ASV, denn was gibt es schöneres als an einem Samstag bei besten Segelbedingungen draußen auf einem Schiff zu sitzen und zu ... Genau genommen waren wir nicht auf einem Schiff sondern nur auf einem Teil davon, genau genommen waren wir auch nicht draußen, sondern wie so oft mal wieder im Schuppen. Aber immerhin hatten wir uns vorgenommen am Nachmittag noch ein wenig mit der „Alten Dame“ (das H-Boot des ASVs) raus zu fahren.

Erstmal sollte jedoch der letzte Decksbalken anlaminiert werden. Und da das nicht so einfach werden sollte entschieden wir uns dazu noch zwei weitere Stellen endgültig fertig zu stellen. So packten wir wieder einmal den Staubsauger und das Schleifgerät aus und machten uns an die Vorbereitung. Parallel dazu wurden die vorgefertigten Decksbalken in die richtige Länge gebracht und an die bereits fertig angebrachten kleineren Decksbalken in Schiffslängsrichtung angepasst. Damit waren wir fast bis zum Mittag fertig.

Nach dem Mittagessen ging es an die Vorbereitung zum Vakuumziehen. Das Kautschukband wurde um die Arbeitsstellen geklebt. Um das Band vor Epoxidharz zu schützen tapten wir dieses ab. Gegen 15 Uhr konnten wir zufrieden feststellen, dass wir endlich mit der eigentlichen Arbeit beginnen können. Dann gab es noch ein Eis und dann wurden die Handschuhe übergezogen und laminiert bis nach Sonnenuntergang.

Mittlerweile hat jeder von uns schon eine ganz innige und individuelle Beziehung zu den verschiedenen Glasfasergewebe bzw. -gelegearten. Während bei dem einen die Schweißperlen auf die Stirn treten, wenn er an Biaxialgelege denkt, findet der nächste das Zeug einfach nur toll. Die Kommunikation wurde auch auf das nötigste reduziert. Sätze wie: „Lieber Philipp, könntest du mir bitte einmal die Schere reichen“ wurden eingekürzt auf „Schere!“ und wenn es keine Reaktion gibt dann wird das ganze eben noch ein wenig lauter wiederholt: „SCHERE!“ und wenn das immer noch nicht hilft dann gibt es noch den unschlagbaren Ausspruch „WO IST DENN JETZT DIE SCHERE? ... Ach ja, hier ist sie ja ... schon gut.“

Am Ende wurde dann schnell noch die Folie aufgeklebt. Auch hierfür braucht man immer noch eine ganze Menge von dem Kautschukband welches tatsächlich auch bis auf den letzten Zentimeter gebraucht wurde. Wie das geht ist irgendwie unverständlich. Da hat man am Tagesanfang 15 Meter von dem Band und am Abend muss man dann um jeden Zentimeter feilschen. Aber es hat ja gereicht, genauso wie die Zeit für alles gereicht hat. Genau genommen nicht, segeln wollten wir nämlich gegen 22 Uhr nicht mehr. Immerhin ist der Cockpitboden nun im Großen und Ganzen fertig. Und so viel Wind war bestimmt auch nicht und zu viel Sonne ist ja auch nicht gesund. Und wenigstens haben immer mal wieder zwei, drei Menschen in den Schuppen geschaut, die sich interessiert ob der Arbeit gezeigt haben. Das hält die Motivation etwas hoch, denn es ist ja schließlich ein Schiff, welches wir für den Verein bauen.

25.08.2016

Dynieren

Bereits ungefähr 8 Wochen sind seit dem letzten Bericht vergangen. Aber worüber soll man auch berichten, wenn die Arbeitsschritte zur Routine werden, wenn das Laminieren aufgrund der häufigen Wiederholung immer leichter von der Hand geht?

Etwa zum 15. Male* versammelten wir uns heute im Schuppen des ASV um ein wenig am „Großen Weißen“** zu arbeiten. Dabei haben wir zwei Bleche Pizza, etliche Kilo Nudeln, Reis und Käsebrötchen vernichten können. Entscheidend sind jedoch die gemachten Fortschritte im Schiff. So wurden bis jetzt etwa 17 m Stringer und Spanten an den Rumpf laminiert. Dabei wurden 16 Innenwinkel überbrückt. Die Laminiergeschwindigkeit hat sich seit dem ersten Bericht von zwei Metern und zwei Innenwinkel in fünf Stunden (plus Vorbereitung) auf drei Meter mit vier Innenwinkeln in vier Stunden (inklusive Vorbereitung) erhöht.

Die Rumpf Stringer/Spanten-Verbindungen sind also vom Heck aus bis hinter die Motorkiste zum größten Teil fertig gestellt.

Auch auf der anderen Baustelle, dem Deck, sind deutliche Fortschritte zu erkennen. D.h. zwischendurch waren eher Rückschritte sichtbar. Zwischen den Verstärkungselementen (Beams) des Cockpitbodens, die im Vorjahr mühevoll angeklebt wurden, waren etliche Lufteinschlüsse zwischen dem Laminat der Beams und dem des Cockpitbodens sichtbar, so dass keine ausreichende Verbindung hergestellt war.*** Außerdem befanden sich einige Beams den neuen Erkenntnissen nach an falscher Stelle. Wir machen das ja alle zum ersten Mal und dies wurde hier leider deutlich. Die alten Beams wurden nach Rücksprache mit mehreren Bootsbauern wieder entfernt.

Um jetzt bei dem Ankleben der Beams eine ausreichende Anpressung zu gewährleisten, entschieden wir uns für die Nutzung des Vakuumverfahrens. Hierbei wird das Bauteil unter einer Folie eher mehr als weniger Luftdicht abgedeckt. Aus der Folie wird dann die Luft heraus gezogen und das sorgt dafür, dass sich die Folie an das Bauteil drückt und dieses zusammenpresst. Was recht einfach klingt, ist mit  vielen Arbeitsschritten und einer langen Vorbereitungszeit verbunden. Dafür geht das laminieren an sich recht schnell. Eine weitere Änderung zum vorigen Jahr ist die Nutzung von deutlich langsamerem Harz, was nebenbei wesentlich flüssiger ist und so eine sehr einfache Tränkung der Glasfasern ermöglicht. Inzwischen sind auf diese Weise wieder drei der fünf Beams an der hoffentlich richtigen Stelle.

* Hierbei sind die etlichen Male, an denen einzelne Personen an dem Schiff geschliffen und kleinere Sachen laminierten nicht mit eingerechnet

** Je länger man an dem Schiff arbeitet, desto größer wirkt es und die Außenhaut ist im Großen und Ganzen weiß.

*** Teilweise waren die Beams über die gesamte Länge nur an wenigen Stellen mit dem Cockpitboden verbunden.

01.07.2016

Freitagabend um 19 Uhr auf dem ASV Gelände: „Kommt, lasst uns mal eben schnell noch...“

Ja, wir wollen die „Dyna“ irgendwann segeln und ja, es ist noch sehr viel zu tun bis dahin. An diesem Freitag haben wir einen weiteren Schritt in die richtige Richtung gemacht. Nachdem wir über den Tag zu zweit ein paar vorbereitende Arbeiten durchgeführt und im Anschluss dann für drei Stunden das schöne Wetter unter Segeln auf „Krambambuli“ genossen hatten, ging es nach einem kleinen Abendbrot noch einmal in den Schuppen zur „Dyna“. Begonnen wurde mit dem Abkleben der Außenhaut auf Höhe der Leiter. Da die zu verarbeitenden Glasgewebebahnen außerhalb des Rumpfes mit Harz getränkt und dann nach oben in den Rumpf gereicht wurden, hängten wir die Außenhaut mit Malerfolie ab, um hässlichen Epoxidharzkleckerflecken vorzubeugen.

Tagesziel: Es sollten die ersten Teile der neuen Stringer, die wir in den letzten Wochen eingeklebt hatten, an den Rumpf laminiert werden.

Gegen 20:30 Uhr begannen wir mit dem Laminieren. Da wir nun zu viert waren, teilten wir uns die Arbeiten auf. Zwei Leute kümmerten sich um das Anmischen des Epoxidharzes und das Tränken der Gewebebahnen. Die anderen beiden versuchten das widerspenstige Gewebe an die gewünschten Stellen zu bringen. Einer steilen Lernkurve folgend konnten wir langsam immer besser die komplizierten Übergänge der Stringer überlaminieren.

Gegen 23:15 Uhr konnten wir so den zweiten Meter des Abends fertig laminieren. Unten wurde bereits aufgeräumt, während im Schiff noch Abreißgewebe auf die frisch laminierten Stellen gelegt wurde. Das Abreißgewebe sorgt dafür, dass die von ihm bedeckten Stellen vor erneutem Überlaminieren nicht mehr angeschliffen werden müssen. Denn das Abreißen des Gewebes erzeugt eine sehr raue Oberfläche auf dem ausgehärteten Epoxidharz.

Tränken des Glasfasergewebes mit Harz
Abmessen der Gewebebahnen
Laminieren der Stringer im Heckbereich

24.06.2016

30°C im Schuppen und Fugen, Fugen, Fugen

Nachdem in den letzten Monaten nicht sehr viel in der Dyna geschehen ist, wird die heutige Flaute genutzt, um endlich wieder ein bisschen Bewegung in das Projekt zu bringen. Die ersten zwei Stunden werden für das Aufrühren von etwas älteren Epoxidharz und anschließenden Aushärtproben gebraucht. Wenigstens härten diese bei den heutigen Temperaturen sehr schnell und wir können mit dem setzen der Kehlen an den Stringern und Spanten beginnen. Diese werden extra großzügig gezogen, um das spätere Laminieren zu vereinfachen. Vom Heck her kommend, können für fast alle Stöße bis zur Motorkiste Kehlen gefugt werden. Des Weiteren können wir das letzte fehlende Stück Stringer einsetzen und einseitig mit einer Kehle versehen. So sind nun zumindest die Kerne der tragenden Rumpfkonstruktion ersetzt oder ausgebessert. Um die Kräfte aus dem Segelbetrieb auch tatsächlich aufnehmen zu können, müssen die Stringer und Spanten im nächsten Schritt an den Rumpf anlaminiert und auf der Oberseite umlaminiert werden. Dies geschieht eventuell bei hoffentlich erträglicheren Temperaturen in den nächsten Wochen.

30.10.2015

Das Deck unterm Dach

Am vergangenen Wochenende haben wir das Deck unter's Schuppendach gezogen damit Platz für die Boote im Winterlager ist. Sieht so aus als müsste man es jetzt nur noch rüber auf die Dyna schweben lassen... . Ganz so einfach ist es leider nicht. Aber davon werden wir berichten.

21.10.2015

Endspurt Deck - Ist die Luft raus?

Ist die Luft raus? Ja, bei den Decksbalken schon. Und bei uns? Sagen wir mal so: Wir sind froh den Endspurt des Decksbaus bewältigt zu haben. Das Deck ist fertig und das rechtzeitig zum Krantermin. Nun freuen wir uns auf eine kleine Winterpause, denn anstrengend war's allemal.

Zum Endspurt gehörten zwei Decksbalken im Vorschiffbereich, die einer Sonderbehandlung unterzogen werden mussten. Wir hatten die Balken zunächst auf das Deck aufgeklebt und das Ganze trocknen lassen. Leider war dabei etwas Harz zur Seite gequellt, sodass die Glasfasermatte schräg nach oben abstand. Diese konnten wir dadurch nicht überlaminieren ohne eine Menge Luft einzuschließen. Der Decksbalken besteht nur aus einem formgebenden Füllmaterial und die eigentliche Stabilität wird durch die darauf gelegte Glasfasermatte erzeugt, die mit Epoxidharz getränkt wird. Befindet sich Luft unter der getrockneten Glasfasermatte ist die Stabilität nicht gegeben und der Decksbalken umsonst. Die Lösung des Problems: ein Vakuum musste erzeugt werden. Die ersten Bilder zeigen das Abdichten eines Balkens mit Folie. Daran haben wir die Vakuumpumpe geschlossen, sodass die Laminierarbeiten garantiert ohne Lufteinschlüsse aushärten konnten.

Weiterhin haben wir die Kanten vom Cockpitboden zu den Cockpitwänden verspachtelt, rund geschliffen und schließlich überlaminiert. Zwei zusätzlich senkrecht angebrachte Balken sollen dem Cockpitboden noch mehr Stabilität bringen.

In den kommenden Tagen bauen wir ein Holzgerüst, auf welchem wir das fertige Deck über den Winter lagern wollen. Das Ganze wird unter das Dach des Schuppens gezogen, denn Slipprampe und Schuppen müssen zum Kranen und für das Winterlager frei sein.

Decksbalken unter Folie für Vakuumaufbau
Vakuumpumpe, Decksbalken unter Folie und Heizstrahler
Cockpit mit senkrechtem Decksbalken
Verspachtelte Kante von Cockpitboden zu Cockpitwand
Rund geschliffene Kante von Cockpitboden zu Cockpitwand
Richard tränkt die Matte mit Harz
Martin beim Laminieren
Läuft!
Tine und Martin beim Überlaminieren der Kante
Das Resultat: Das fertige Cockpit
...
Rundumblick Schuppen: Dyna, Prosit-Segel zum Trocknen, Arbeitstische, Zelte

14.10.2015

Die Kurve hat's in sich

Elegant wird es später aussehen - handwerklich den geplanten S-Schlag im Cockpit hinzubekommen war eine Herausforderung. Aber auch diese Hürde haben wir erfolgreich überwunden.

Einige Tage Anfang Oktober haben wir unter Einsatz von viel Hirnschmalz mit den Überlegungen zugebracht wie man die Cockpitwände in eine S-Form biegt. Wir haben Schablonen gebaut an die wir dann die Cockpitwände mit Schrauben heranziehen wollten. Letztendlich funktionierte es dann doch besser ohne und mit Anschlagpunkten an bestimmten Stellen der Kurve. Die Cockpitwände konnten wir übrigens biegen, indem wir sie einschlitzten (siehe Fotos). Der Kern der vorgefertigen Platten besteht aus weichem Balsaholz, welches von harten Deckschichten (GFK) ummantelt ist. Das Ganze ist die sogenannte Sandwichbauweise. Nur die GFK-Schicht mussten wir einschlitzen, um die Platten in dem benötigten Maße biegen zu können.

Nachdem wir die S-Form des Cockpits umgesetzt hatten, haben wir die Berührungskanten von Cockpitwänden und Laufdecks verspachtelt und überlaminiert. Als nächstes konnten wir den Cockpitboden verkleben und weitere Beams im Bereich des Laufdecks anbringen.

Zurzeit machen uns die niedrigen Temperaturen zu schaffen, die das Aushärten der Laminierarbeiten beeinträchtigen. Die Aushärtezeit verlängert sich und wir müssen zwischen den einzelnen Arbeitsschritten länger warten. Damit die Laminierarbeiten überhaupt noch möglich sind haben wir ein Zelt um das Deck gebaut und heben mit Heizstrahlern die Temperatur etwas an.

Bis zum Krantermin müssen wir soweit fertig sein, dass wir das Deck steif verklebt haben. Dann wird der Platz im Schuppen für die anderen Boote benötigt.

Die Cockpitwand wird mit Schrauben in Form gezogen
Die kritische Stelle: S-Kurve
...mit Schlitzen biegsam gemacht
...
...
Übergänge und Schlitze werden verspachtelt
Richard schneidet Glasfasergewebe zurecht
Peter laminiert die Kante von Laufdeck und Cockpitwand über
Laufdeck und Cockpit

27.09.2015

Das Deck 'nimmt Form an'

In den letzten 1 1/2 Wochen haben wir einiges geschafft. Die verleimten Deckssegmente ergeben nun zwei große Teile - den Cockpitboden und den Vorschiffbereich mit den Laufdecks. Die Laufdecks und den Vorschiffbereich haben wir in die Trägerkonstruktion gezogen, sodass das Deck jetzt im wahrsten Sinne des Wortes 'Form annimmt'. Entstehen soll dabei eine leichte Krümmung des Decks, damit das Wasser später abfließt.

Wir haben die ersten Decksbalken (Beams) auf den Cockpitboden geklebt und überlaminiert. Im Schiffsrumpf haben wir einen neuen Spant eingesetzt, da der alte entnommen werden musste.

In den kommenden Tagen werden wir weitere Decksbalken im Bereich des Vorschiffes und der Laufdecks anbringen und überlaminieren. Außerdem werden wir den Cockpitboden mit den Laufdecks verbinden.

Das Deck wird in die Form gezogen.
Cockpitboden und Laufdeck
Die Decksbalken im Cockpitbereich werden angebracht...
...und überlaminiert
Der Cockpitboden mit Decksbalken
Philipp baut einen Spant
Fertig eingesetzter Spant

16.09.2015

Bau des Decks - Runde 2

An den vergangenen Wochenenden haben wir die Segmente des Decks fertig zusammengeklebt. Zurzeit liegen diese im Schuppen zum Aushärten. Die Trägerkonstruktion, die das Deck in die richtige Form ziehen wird, haben wir mit einem Nivelliergerät ausgerichtet und die Verbindungen seiner Teile mit Holzstücken verstärkt.
Im Schiff haben wir weitere Spanten repariert, die alte Kielaufnahme abgetrennt und das Hauptschott eingesetzt.
Am kommenden Wochenende gehen die Reparaturarbeiten an den Spanten weiter und wir heben das Deck auf die Trägerkonstruktion. Das Deck besitzt einiges an Gewicht und viele Hände werden benötigt.

Die Trägerkonstruktion mit dem noch nicht fertig verklebten Deck
Das Deck
Beratung
Das Hauptschot
Es gibt Funken!
Die alte Kielaufnahme wird abgetrennt
Hier kommt später der Kiel ran
Ein reparierter Spant

30.08.2015

Bau des Decks

Eindrücke von diesem Wochenende

Ausbessern eines Spantes
Trägerkonstruktion für den Bau des Decks
Vorbereitungen für das Zusammenkleben der Deckssegmente
Die Deckssegmente
Verschrauben der frisch geklebten Deckssegmente
Zuschneiden der Leisten
Das Deck nimmt Gestalt an (vorne links: Bugbereich; hinten links: Cockpitboden)

Walross 4

Marinetraffic (falls AIS aktiv)

Termine im ASV

26.08.2017
14:00 Uhr
Segel Jour Fixe
29.08.2017
19:30 Uhr
* Schifferrat
02.09.2017
10:00 Uhr
AHAH-Aktiven H+H Tag
02.09.2017
14:00 Uhr
AH-Gartenbowle
09.09.2017
Geschlossene Veranstaltung (Hochzeit)
* nur für Mitglieder

Adresse

Akademischer Segler-Verein e.V.

Scharfe Lanke 57
13595 Berlin

Telefon +49 30 3615000
Telefax +49 30 36282469