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05.05.2017 22:10

Tagebuch eines Schiffertrimmers


Im ASV wird jungen Seglern/innen das Hochseesegeln ermöglicht und dies nicht nur als Crew sondern vor allem auch als Schiffer/in. Bevor es soweit ist wird zunächst kräftig im Binnenbereich auf der „Prosit IV“ geübt. Die „Prosit“ ist eine etwa 17 m lange, klassische Segelyacht ohne Motor für die mindestens 6 Personen Besatzung vorgesehen sind. Die Herausforderung die Schiffsführung zu übernehmen, liegt neben den Maßen des Schiffes vor allem in der Anleitung und Kontrolle der Crew – für ein gutes Manöver muss Hand in Hand gearbeitet werden.

Es folgt eine Reihe von Berichten eines jungen Schifferkandidaten von seinen Trimmfahrten.

Vorbemerkungen
Nach etwa sechs Jahren Vereinszugehörigkeit soll es nun endlich so weit sein. Ich möchte Schiffer werden. Bei so einigen Trimmfahrten und erfolgreichen Prüfungen der letzten Schifferkandidaten/innen durfte ich dabei sein und die Manöver beobachten bzw. ausführen. Jetzt werde ich selbst das Kommando übernehmen und so die Perspektive wechseln.


29.04. Erste Trimmfahrt – Erste Lektion(en)
In der letzten Woche durfte ich erst einmal lernen, dass allein schon die Crewfindung sehr schwierig ist. Bevor ich auch nur einen Fuß aufs Schiff setzte, stiftete das Hin und Her der Zu- und Absagen Verwirrung. Es gab feste Zusagen, Vielleicht-Zusagen, dann Absagen, dann wieder feste Zusagen, dann Anfragen, dann Fernbleiben ohne Absagen. Am Ende standen immerhin elf segelwütige Menschen auf dem Steg, die Sonne zeigte sich ab und an und der Wind ... zeigte sich auch ab und an, was für die erste Fahrt durchaus angenehm ist.
Wie so oft beim Segeln ging es nach entsprechender Vorbereitung mit dem Ablegen los. Allerdings folgte dann weniger Segeln. Stattdessen folgte ein Manöver aufs nächste, zunächst ohne Großsegel dafür mit Besansegel und Vorsegel, um ein Gefühl für das Manövrieren zu bekommen. So wurde zu Übungszwecken gleich mal wieder an der Boje angelegt. Dann ging es doch richtig los und das Großsegel wurde gesetzt. Für die anscheinend sehr hektische Zeit danach habe ich quasi einen Blackout. Ich weiß nur noch, dass ich beim Boje-über-Bord-Manöver vergaß, dass wir uns gerade in einem Boje-über-Bord-Manöver befinden. Auch das eifrige Einweisen meines Bootsmanns auf den korrekten Kurs half nichts. Ich wunderte mich nur, warum er mich vor diesem im Wasser schwimmenden Objekt warnen wollte, da wollte ich überhaupt nicht hin. Mein Trimmschiffer konnte mich dann aber doch davon überzeugen, dass ich da wohl hin wollen sollte.
In Summe lässt sich jedenfalls sagen, dass ich damals als Teil der Crew irgendwie einen besseren Überblick hatte als während meiner ersten Übungsfahrt an der Pinne – zumindest gefühlt.
Der Nachmittag verlief dann im Rahmen des Segel-Jour fixe mit einer schönen „Lustfahrt“ zum Wannsee und zurück entspannter an.

Vielen Dank an alle, die etwas mit meiner noch ein wenig wirren „Kommando“-Sprache anfangen konnten.


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Termine im ASV

25.05.2017
Jollenwochenende
27.05.2017
14:00 Uhr
Segel Jour Fixe
30.05.2017
Stettin-Überführung Walross 4
30.05.2017
19:30 Uhr
* Schifferrat
02.06.2017
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