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20.07.2017 09:29

Tagebuch eines Schiffertrimmers

150 Jahre VSaW und ein Schiffertrimm zur Jubiläums-Regatta

Prosit IV

Zunächst vorderste Position für Prosit

Zurück zum ASV, vor dem Regen

Auf dem Weg zum guten Schiffer...

Fast wäre der ASV beim 150. Jubiläum des ältesten deutschen Seglervereins nicht zugegen gewesen. Doch in der letzten Woche fanden sich knapp drei Handvoll junge ASVerInnen zusammen, um auf der „Prosit IV“ an der Jubiläumsregatta teilzunehmen.

Für mich bestand an diesem Tag die Möglichkeit das Schiff einmal bei einer Regatta zu steuern. So legten wir am Samstag gegen 11 Uhr ab und nutzten den Weg in den Wannsee, um die junge Crew ein wenig einzuarbeiten. Natürlich konnte auch ich mir etwas mehr Routine bei den Standardmanövern holen. Im Wannsee angekommen, wurden wir dann kurzerhand eingeladen am Schaulaufen der klassischen Yachten vor dem Steg des VSaWs teilzunehmen. Leider mussten wir mit unserer in diesem Jahr nicht hübsch gemachten Backbordseite an den Zuschauern vorbei fahren.

Um 14 Uhr ertönte das Ankündigungssignal. Mutz (unser Schiffer) dirigierte mich durch das Gewirr an Schiffen. Ich bin immer noch über die schiere Trägheit beim Losfahren, Lenken und Aufstoppen erstaunt. Aber mit dem richtigen Einsatz aller Segel ist es dennoch möglich auf engstem Raum zu manövrieren. So gingen wir mit quasi voller Fahrt und als erste pünktlich über die Startlinie. Diese Position konnten wir bis weit hinter die erste Luvtonnenrundung behaupten. Dann kamen ein paar schlecht koordinierte Wenden, ein zu spät eingeleiteter und dann viel zu hektischer Segelwechsel, eine nicht sehr schöne Tonnenrundung und wir verloren unsere Führung.

Während des weiteren Wettfahrtverlaufes gelang es mir leider nicht immer alles unter Kontrolle zu halten, weswegen Mutz des Öfteren sowohl verbal als auch aktiv eingreifen musste. Eine Fähre, die ich als deutlich kürzer eingeschätzt hatte und so zu früh wieder abgefallen wäre, ein back stehender Klüver der mich dazu veranlasste „einfach mal so“ die Pinne los zu lassen (Ich weiß, das geht gar nicht und ja, ich werde das nie wieder tun!) zeigten, dass ich noch deutlich mehr Routine brauche. Am Ende sind wir jedenfalls auf einem passablen 11. Platz bei 28 gestarteten Schiffen gelandet. Hier möchte ich noch einmal Mutz für seine besonnenen Reaktionen in allen Situationen loben und danken. Mein erstes Ankermanöver nach Abschluss der Regatta verlief dann auch reibungslos.

Am Sonntag ging es dann gleich für mich weiter. Damit die Manöver für mich zur Routine werden, standen an diesem Tag Wenden und Halsen auf dem Programm. Bei zwei Boje-Manövern musste ich noch einmal lernen, dass „Prosit“ erstens deutlich länger und zweitens deutlich schwerer ist als die Boote, die ich bisher gesegelt bin. Mein zweiter Anlauf zum Anlegen an unserer Ankerboje war dafür eine Punktlandung.

Im Fazit lässt sich sagen, dass ich zwar oftmals recht schnell Probleme auf dem Schiff erkennen und benennen kann, es mir dann aber schwer fällt mich danach sofort wieder auf meine Aufgaben zu konzentrieren, weswegen ich bis zur Problembehebung kaum noch darauf achte wohin ich fahre oder was sonst auf dem Schiff oder umher noch passiert. Für die erfolgreiche Prüfung zum Schiffer muss ich noch ein bisschen an mir arbeiten.

Nach diesem erlebnisreichen Wochenende widme ich meine Zeit wieder den universitären Verpflichtungen. Schließlich habe ich ab Freitag drei Wochen Urlaub, in dem ich mit „Walross 4“ an der Cowes Week und dem Fastnetrace teilnehme.

Richard


Fuxjagd 2017 - SZV Regatta

       07. / 08.10.2017 im ASV

  Anmeldung und Ausschreibung

Walross 4

Marinetraffic (falls AIS aktiv)

Termine im ASV

26.09.2017
19:30 Uhr
* Schifferrat
07.10.2017
Fuxjagd (SZV-Regatta)
07.10.2017
14:00 Uhr
Segel Jour Fixe
14.10.2017
10:00 Uhr
Absegeln (SVUH)
17.10.2017
19:30 Uhr
* Versammlung
* nur für Mitglieder

Adresse

Akademischer Segler-Verein e.V.

Scharfe Lanke 57
13595 Berlin

Telefon +49 30 3615000
Telefax +49 30 36282469