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03.08.2017 06:48

Sie nannten es Sommer oder: Tag fünf der Cowes Week


Nach den gestern Nacht abgeschlossenen Takelarbeiten, durften wir heute ein wenig später aufstehen. Nach einem leckeren selbstgemachten Himbeerjoghurt fuhren wir pünktlich und dieses Mal sogar durchgezählt vollständig in Richtung des Startgebietes. Nach der Wettervorhersage für diesen Tag wechselten wir vorsorglich auf unser kleineres Vorsegel G4. In der Landabdeckung wurde noch einmal ganz kurz darüber diskutiert, ob nicht doch das größere Tuch gezogen werden soll. Diese Diskussion erübrigte sich jedoch relativ schnell als wir die Volvo Ocean 65 das erste Reff einstecken sahen.

Tauziehen - Auf Volvo Ocean 60 ist das Großsegelsetzen ein All-Hands-Manöver

Wesentlich spannender als gestern gestaltete sich unsere Vorstartphase. Die Startlinie durften wir uns heute mit Volvo Ocean Racern 65 teilen. Diese starteten 10 Minuten vor uns und boten ein beeindruckendes Bild. Unser Timing zum Start passte heute so gut, dass wir zumindest bis zum Mittag als Frühstarter geahndet wurden. Wir selbst waren uns relativ sicher, dass wir pünktlich waren und sind mit voller Geschwindigkeit weiter gefahren. An der ersten Tonne lagen wir so noch im Mittelfeld.

Waldbrandgefahr gebannt - Nach zwei Tagen endlich wieder britische Sonne

Kurz nach dem Start setzte dann auch der angekündigte Regen ein, dieser wurde über die Zeit immer stärker. Vor den peitschenden Regentropfen konnten wir uns zumindest auf der Kante durch nach hinten gucken oder Vollvermummung schützen. Für den Rudergänger blieb diese Option natürlich nicht. Der englische Regen fühlt sich jedenfalls deutlich feuchter an als der in Kontinentaleuropa.  Der zunehmende Wind zwang leider mehrere Yachten zur Aufgabe. Wir hatten leider (noch) keinen Sturmspi und so fuhren wir zusammen mit einigen anderen Schiffen die ersten Downwinds ohne Spinnaker. Wenigstens zum letzten Downwind konnten wir dann aber doch noch unser Bärchen zeigen. Bei dreißig Knoten Wind und Gegenstrom klappte auch endlich das Timing beim Spibergen perfekt, so dass wir das Segel genau vor der Tonne unten hatten und wieder auf die letzte Kreuz gehen konnten. Das Ziel erreichten wir dann dieses Mal nicht als letzte und ließen verrechnet sogar zwei Schiffe hinter uns.

Nach dem Zieldurchgang setzten wir zwei Personen in Cowes ab, die ein paar Besorgungen beim Metallbauer machen mussten und fuhren bei weiter zunehmenden Winden in Richtung des britischen Festlandes um uns dort mit der HASPA zu treffen. Die HASPA hat uns dankenswerterweise endlich unser Sturmspi mitgebracht. Bei Böen über 40 Knoten ging es dann zurück nach Cowes. Diese entspannte Kaffeefahrt wurde von etwa der Hälfte der Crew im aktiven Regenerationsmodus (Mittagsschlaf) verbracht.

Wird hart rangenommen - Vorschiffscrew gibt Gummi über Sturmspi

Nach dem schon wieder mal sehr leckeren Abendbrot wurde heute zur Abwechslung nicht mehr viel gebastelt. Takelarbeiten wurden heute nur an einer Ölhose durchgeführt deren Schritt bereits gefährlich weit aufgerissen war. Nebenbei verwandelte sich der Salon in eine Spipackstation. Der neue Spinnaker wurde gesichtet und für ausreichend stabil erachtet. Unter Protest und vor allem auch gegen den Widerstand des schweren Tuches bekam das Segel dann auch Packgummis.

Vielen Dank auch für die großzügige Unterstützung aus Berlin!

 

Es grüßt die nasse WALROSS Crew aus Cowes!

 

Ergebnisse und Bilder der Cowes Week sind hier zu finden:

http://www.lendycowesweek.co.uk/

 

Die Live Übertragung vom Start ist hier zu finden:

https://www.facebook.com/pg/cowesweek/videos/?ref=page_internal

 


Fuxjagd 2017 - SZV Regatta

       07. / 08.10.2017 im ASV

                 Ergebnisse

Walross 4

Marinetraffic (falls AIS aktiv)

Termine im ASV

20.10.2017
14:00 Uhr
Gästesegeln
20.10.2017
19:30 Uhr
Eishausfest
21.10.2017
Außerdienststellung
27.10.2017
Außerdienststellung
31.10.2017
19:30 Uhr
* Schifferrat
* nur für Mitglieder

Adresse

Akademischer Segler-Verein e.V.

Scharfe Lanke 57
13595 Berlin

Telefon +49 30 3615000
Telefax +49 30 36282469