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10.08.2017 08:49

Schau mal, da war ein Leuchtturm oder: Tag vier des Fastnet Races


Champan, Champan, Champan - W4 rundet den Fastnet Rock

Bereits der Morgen bot heute ein besonderes Highlight. Nachdem nachts noch gerefft werden musste, liefen wir morgens zunächst unter G4 bei mäßigem Wind in Richtung Fastnet Rock. Die felsige irische Küste war schon von weitem erkennbar und mit ihr das sich wieder zusammenfindende Regattafeld. Nach dem Frühstück konnten wir dann auch unsere Wendemarke am Horizont erkennen. Die frisch reparierte G3 wurde wieder gesetzt, um die Performance wieder in Richtung 100% zu bringen. Da wir mit etwas zu viel Höhe Richtung Fastnet Rock unterwegs waren, wechselten wir die G3 aber sofort wieder gegen den Code One. Plötzlich auffrischender Wind brachte uns dann so schnell voran, dass es an Deck hektisch wurde, denn direkt am Leuchtturm sollte der Spi gesetzt werden. Also Code One wieder einrollen, bergen, Genua 3 setzen. Die Manöver sind mittlerweile eingespielt. In dem Treiben wurden dann aber die obligatorischen Gruppenbilder und Selfies vor dem Leuchtturm verpasst. Insgesamt herrschte ohnehin die Meinung vor, dass der Felsen völlig überschätzt wird. Nachdem der Spi stand, wurde dann aber zumindest mit Champagner auf die Rundung angestoßen. Nun bekam auch endlich Neptun einen Schluck ab.

K(ä)ltische See enttäuscht - Segeln bei 20° C und Sonnenschein

Nach dem mühsamen Kreuzen der letzten drei Tage konnten wir endlich mal mit Wind aus der richtigen Richtung segeln. Mit Geschwindigkeiten über Grund um die 10 Knoten, macht es gleich viel mehr Spaß. Bei drehenden Winden hatten wir außerdem auch noch Gelegenheit, die Spihalsen (auch ohne unseren Cowes Week - Bowman) zu perfektionieren. Bei blauem Himmel, Sonnenschein und gut 20° C Lufttemperatur helfen die Manöver, nicht sofort in den Cruising-Modus zu verfallen. In einer der Halsen wurde leider der Leichtwindspi etwas beschädigt, sodass dieser durch den Bärchenspi ersetzt wurde. Dieser verschaffte uns bei etwas auffrischendem Wind Spitzengeschwindigkeiten von fast 13 Knoten, während an Deck die nassen Stiefel der letzten Tage getrocknet wurden und das Vorschiff kurzerhand zum Sonnendeck umfunktioniert wurde. Abends gab es dann sogar noch einen improvisierten, alkoholfreien Sundowner.

Astronavigation mit großem Wagen - Bei Mondschein dem großen Bären hinterher gefahren

Dem blauen Himmel tagsüber folgte eine sternenklare Nacht mit hellem Vollmond, welcher praktischerweise direkt vor uns aufging und somit hervorragend als Orientierung für den Rudergänger diente. Während einige der Schiffe um uns herum ihre Spinnaker bargen, segelten wir weiter unter Bärchenspi Richtung Scilly Islands. Der Taktiker zeigt sich mittlerweile wieder ganz zufrieden mit der gesegelten Performance. Der erhoffte Winddreher setzte dann auch noch ein, sodass wir die nächste Wendemarke direkt anliegen können.

EU-Austritt - WALROSS verlässt irische Hoheitsgewässer

Vor Mitternacht überquerten wir wieder die irisch-britische Grenze. Die Routings sagen mittlerweile Ankunftszeiten für Plymouth zwischen Donnerstagabend und Freitag früh voraus. Die nachmittags durchschnittlich erreichte Polarperformance von über 100% macht Hoffnung, dass wir dies auch tatsächlich schaffen werden.

 

Beste Grüße von der W4-Crew

 

Fleet Tracking - Fastnet Race:

www.rolexfastnetrace.com/2017-fleet-tracking-race-player


Walross 4

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26.08.2017
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02.09.2017
14:00 Uhr
AH-Gartenbowle
09.09.2017
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Telefon +49 30 3615000
Telefax +49 30 36282469