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13.08.2017 11:41

Endlich geschafft!

Fünfter und letzter Tag des Fastnet Races (und was danach kam)

Die ereignisreichen letzten beiden Tage hielten uns leider vom Berichteschreiben ab. In der Zwischenzeit ist ungefähr Folgendes passiert:

Nach dem begonnenen Spigang Richtung Scillies, welcher unter nächtlichemMondschein fortgesetzt wurde, musste morgens der Spi geborgen werden. Wir hatten das VTG (Verkehrstrennungsgebiet, für die Regatta als Sperrgebiet definiert) südlich der Scillies erreicht und mussten höher an den Wind. Der Code One trug uns bis zum Nachmittag mehr oder weniger zügig um Lands End und Richtung Lizard Point. Zwischendurch konnten wir mit Winddrehern wieder den Bärchenspi setzen und so noch einige Meter gut machen. Außerdem schaffte es unser Taktiker, uns in der Nähe der Kaps durch die Neerströme zu manövrieren. Dies lief ungefähr so:

Taktiker: Bei Tiefen zwischen 20 und 30 Metern haben wir günstigen Strom.

Rudergänger: Wir sind hier schon bei 10 Meter Wassertiefe.

Taktiker: Keine Sorge, es wird hier noch flacher ...

Das Manöver verlief aber problemlos und wir konnten gegenüber den umliegenden Booten, welche in größerem Abstand um die Landzunge gefahren waren, ein gutes Stück Strecke und Geschwindigkeit gut machen. Auf den letzten 40 Meilen wurde noch einmal jedes halbe Prozent Performance aus dem Schiff gekitzelt. Die gesamte Crew saß oder schlief auf der hohen Kante und wir ließen zumindest noch drei weitere Boote hinter uns. Im Laufe der Regatten hatten wir das Anzählen von Manövern derart perfektioniert, dass auch der Prosecco für den Zieldurchgang exakt auf dem Abtuten zur Ziellinie geöffnet wurde. Um 20.14 Uhr Ortszeit beendeten wir so das Rolex Fastnet Race.

Im Plymouth Yacht Haven wurden wir ins Päckchen zu den anderen teilnehmenden Yachten gelegt. Einige Bekannte wie die Aquis Granus vom Aachener ASV oder die Haspa und die Broader View vom HVS lagen ganz in der Nähe. Nachdem sofort die Declaration beim Race Office erledigt wurde, strebte die müde und überaus hungrige Crew zielstrebig zum nächsten (und einzigen) Burgerwagen der Gegend. Da an dem Abend noch die nationalen Feuerwerksmeisterschaften ausgetragen wurden, hatten wir einen grandiosen Anblick während des Abendessens.

Missweisender Kurs - Gruppenausflug zur Dusche am Ziel vorbei

Anschließend verordnete der Schiffer einen gemeinsamen Ausflug zu den Facilities, um die Hygiene an Bord wiederherzustellen. Allerdings wurde er von Teilen der Crew zu einer kleinen Finte überredet. Statt Richtung Duschen führte er die versammelte Crew zum Strand. Der bei Hochwasser als Sandstrand getarnte Küstenstreifen entpuppte sich dann zwar als etwas steinig. Trotzdem sprangen alle gemeinsam in die Fluten. Einziges Kleidungsstück bildete bei einem Crewmitglied das Paar Seestiefel, welches von den letzten Tagen aber ohnehin noch nass war. Er rannte damit so zügig in das Meer, dass er nicht einmal das Meereskraut am Boden bemerkte.

Anschließend ging es mit Duschbier bewaffnet in Richtung der richtigen Duschen, welche zur allgemeinen Freude auch noch sehr heiß waren. Die anschließende Einkehr auf dem Schiff fand aufgrund kleiner Augen bald ein abruptes, aber zufriedenes Ende. Am nächsten Morgen ging es nach üppigem Frühstück zur Rolex Lounge, um die Finisher Shirts abzuholen. Direkt im Anschluss bereiteten wir das Ablegen vor. Aufgrund der drei Schiffe, die nachts noch längsseits kamen, zog sich das Ablegen noch etwas hin. Gegen Mittag waren wir dann aber wieder unter Code One auf dem Wasser und unterwegs Richung Cowes. Leider musste uns unser Vorsegeltrimmer bereits in Plymouth verlassen.

Neue Uhrzeit APM (Active Pleasure Mode) - Wir sind am Besten, wenn es
uns eigentlich egal ist


Nach dem ersten Kap konnten wir auch wieder den Bärchenspi setzen. Bei gut 20 Knoten achterlichem Wind eiferte die Crew noch einmal um die besten Höchstgeschwindigkeiten. Lange hielten die Greifswalder ASV'er den Rekord, bevor mit einer Marke von 19,7 Knoten die Berliner (bzw. Buxtehuder) die Nase wieder vorne hatten. Nach Sonnenuntergang wurde der Spi geborgen und wir suchten uns eine Ankerbucht. Der Schiffer hatte für den Morgen Badewetter, heißen Kaffee und Crêpes versprochen. Die Bucht hatten wir schnell gefunden, aber die Suche nach dem richtigen Platz gestaltete sich etwas schwierig. Gegen ein Uhr lagen wir dann aber sicher vor Anker und konnten endlich wieder in die Kojen.

Schiffer kriegt auch mal was gebacken - Smutkojenbewohner probiert sich
im Smuten


Morgens erwachte zunächst die Wache, welche bereits abends seit acht Uhr die Kojen hüten konnte. Sie zogen sich aufgrund einer Vielzahl frecher Sprüche über die lange und erholsame Nacht auch sogleich den Zorn der müden anderen Crewmitglieder auf sich. Dafür zeigte sich die Sonne aber fast wie gewünscht und das blaugrüne Wasser lockte auch alle sofort heraus zum gemeinsamen Badespaß. g erreDie Badehosen waren zwar aus Gewichtsgründer immer noch im Storage in East Cowes, was in dieser ruhigen Bucht jedoch niemanden störte. Bei frischen Crêpes ging es dann die letzten 25 Meilen Richung Cowes, welche wir dank auflaufendem Strom zügig hinter uns brachten.

We kehr for you - Grundreinigung aus gutem Grund

Nach der Rückkher nach East Cowes wurde zunächst in der Stadt nach den Sales Offers nach Ende der Cowes Week geschaut. Anschließend fand sich noch ein gemeinsames Mittag bei (teils glutenfreien) Burgern. Danach kam dann aber der Ernst des Lebens wieder und wir machten uns an die Reinigung des Schiffes. Parallel musste noch der Storage ausgeräumt werden und die eine oder andere Baustelle betreut werden. Die anwesenden Bootsmannskandidaten übernahmen noch eine Motor- und Generatorwartung. Außerdem wurden die Lenzsysteme des Schiffes noch sehr ausführlich gewartet. Pünktlich zum Captainsdinner konnte der Schiffer das fast beendete Manöver abbrechen und die Crew erst zu den Duschen und dann zum lokalen Restaurant am Hafen führen. Dort kamen wir dann immerhin kurz vor Küchenschluss an und konnten einen angenehmen Abend bei der einen
oder anderen Anekdote verbringen.

Doch nicht nichts wie hinterher - Patentkuhwende auf der Flucht vor den
Locals


Anschließend suchten wir noch den lokalen Pub auf. Da dieser gerade schließen wollten, schlossen wir uns den anwesenden Gästen auf der Suche nach dem nächsten noch offenen Pub an. Da die Locals offensichtlich navigatorisch noch weniger orientiert waren als wir mit Google Maps, beschlossen wir dann doch in die Marina zurückzukehren. Die Locals fanden diese Idee offensichtlich so gut, dass sie uns folgen wollten. Wir kürzten daher kurzerhand über eine Wiese ab, welche offensichtlich nicht ausreichend mit Grip Tape vesehen war. Letztlich kamen wie
wohlbehalten auf dem WALROSS an und ließen den Abend bei den letzten vorhandenen Strongbows ausklingen.

Beste Grüße von der W4-Crew


Fuxjagd 2017 - SZV Regatta

       07. / 08.10.2017 im ASV

                 Ergebnisse

Walross 4

Marinetraffic (falls AIS aktiv)

Termine im ASV

20.10.2017
14:00 Uhr
Gästesegeln
20.10.2017
19:30 Uhr
Eishausfest
21.10.2017
Außerdienststellung
27.10.2017
Außerdienststellung
31.10.2017
19:30 Uhr
* Schifferrat
* nur für Mitglieder

Adresse

Akademischer Segler-Verein e.V.

Scharfe Lanke 57
13595 Berlin

Telefon +49 30 3615000
Telefax +49 30 36282469